Rundschreiben


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20. Juli 2022
Umsatzsteuerfreie Verwaltung von Wagniskapitalfonds

Be­reits mit un­se­rem beleuchtet vom 15. Dezember 2020 hat­ten wir über das Fonds­stand­ort­ge­setz be­rich­tet, des­sen Ziel­set­zung es war, den Fonds­stand­ort Deutsch­land durch ei­ne Rei­he steu­er­li­cher Maß­nah­men at­trak­ti­ver zu ge­stal­ten. Ei­ne die­ser Maß­nah­men war die Aus­wei­tung der Tat­be­stän­de der um­satz­steu­er­frei­en Ver­wal­tung nach § 4 Nummer 8 Buchstabe h UStG auf Wag­nis­ka­pi­tal­fonds. Die­se Maß­nah­me ist zum 1. Juli 2021 in Kraft ge­tre­ten, oh­ne dass al­ler­dings ei­ne Be­griffs­de­fi­ni­tion von Wag­nis­ka­pi­tal­fonds vor­han­den war. Dies hat die Fi­nanz­ver­wal­tung nun­mehr fast ein Jahr nach In­kraft­tre­ten der Ge­setz­es­än­de­rung mit ei­nem BMF-Schrei­ben nach­ge­holt. Für die Be­griffs­de­fi­ni­tion wird da­bei grund­sätz­lich auf Ri­si­ko­ka­pi­tal­fonds im Sinne der EU Venture Capital Funds (EuVECA)­-Verordnung ab­ge­stellt. Fer­ner wer­den wei­te­re Vor­aus­set­zun­gen ge­nannt, um in den Ge­nuss der Ver­güns­ti­gung ei­ner um­satz­steu­er­frei­en Ver­wal­tung zu kom­men.